Federal office of Consumer Protection and Food safety

Deliberate release of genetically modified organisms (GMO) into the environment

Details field trial (notified or authorized)

Legend: B= notified; Vb= simplified procedure; G= approved; V= approval simplified procedure; date= date of approval; X= withdrawn

6786-01-0195
B/DE/07/195
G
5/13/08
Universität Rostock, Fachbereich Agrarökologie, 18059 Rostock
Germany
wheat
Triticum aestivum
resistance to fungi
1/1/08
12/31/10
Standard procedure
  • Thulendorf
  • Ausleben
In dem Freisetzungsvorhaben sollen die gentechnisch veränderten Weizenlinien KP4-Greina 16 und KP4-Golin 5 freigesetzt werden. Zur Erzeugung der gentechnisch veränderten Weizenlinien wurde mittels ballistischem Verfahren das Gen kp4 übertragen, welches dem Weizen eine Resistenz gegen den Pilz Ustilago tritici verleihen soll. Das Gen entstammt einem RNA-Virus, das bestimmte Stämme eines pilzlichen Schaderregers von Mais, dem Maisbeulenbrand (Ustilago maydis), befällt. Ferner wurden die Gene bar aus dem Bodenbakterium Streptomyces hygroscopicus und bla aus dem Bakterium Escherichia coli übertragen. Das bar-Gen vermittelt eine Toleranz gegen den herbizidenWirkstoff Glufosinat-Ammonium, das bla-Gen eine Resistenz gegen bestimmte Antibiotika, z.B. Ampicillin. Die Gene bla und bar wurden für die Erstellung und die Selektion der freizusetzenden Weizenlinien eingesetzt. Zweck des Versuches ist es, Untersuchungen zur Resistenz der gentechnisch veränderten Weizenlinien gegenüber dem Pilz Ustilago tritici durchzuführen sowie mögliche Interaktionen der gentechnisch veränderten Weizenlinien mit Nicht-Zielorganismen zu untersuchen.

© Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit